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Aufreger im DFB-Pokalfinale

Ribéry tanzte in schwarz-weiß-gescheckter Unterhose an der Seite von Douglas Costa durchs Entmüdungsbecken, als draußen im Bauch des Olympiastadions die Anklage gegen basement Bayern-Superstar verlesen wurde. Das einstimmige Urteil, selbst aus basement eigenen Reihen: schuldig!

Der “Augenstecher” des Münchner Bad Boys im DFB-Pokalfinale gegen Dortmunds Gonzalo Castro (38.) erhitzte die Gemüter der Borussen noch Stunden nach dem dramatischen Duell. Selbst auf Siegerseite fiel die Beurteilung der Szene gleich aus. “Es ist berechtigt, dass sie sich aufregen”, sagte Bayerns Weltmeister Thomas Müller nach dem 4:3 i.E.: “Aber das interessiert mich jetzt überhaupt nicht mehr.”

Ganz anders die Dortmunder, die sich zum wiederholten Mal gegen die Bayern betrogen sahen. “2013, 2014, 2016. Geschichte wiederholt sich”, sagte Kapitän Mats Hummels in Anspielung auf die verlorenen Endspiele in Champions League (2013) und Pokal (2014): “Ein Hattrick von Finalspielen, die der Schiedsrichter wesentlich beeinflusst hat. Niemand im Stadion shawl nicht gesehen, was passiert ist.”


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FOTO: dpa, nie nic fpt

Verteidiger Marcel Schmelzer klagte: “Es macht echt keinen Spaß, zum dritten Mal nach einem Finale über die Schiedsrichterentscheidungen zu sprechen.” Dabei hätte der Vierte Offizielle Bastian Dankert Ribérys Tat an der Seitenlinie vor der Haupttribüne “aus zehn Zentimetern sehen” können.

Der Franzose (33) fasste Castro nach einer Rangelei details Gesicht. Ein Finger seiner rechten Hand landete in Castros Auge, einer in dessen Mund, einer in der Nase, einer im Ohr. Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) beließ es bei einer Gelben Karte – für beide!

Er habe bereits in der Halbzeit auf Fritz eingeredet, erzählte Hummels, und auch nach dem Spiel habe er die Szene dem Unparteiischen gegenüber noch einmal thematisiert. Fritz entgegnete, er habe die Rückmeldung bekommen, dass Gelb angemessen gewesen sei. “Wer ihm das gesagt shawl – keine Ahnung”, sagte Hummels in einer Mischung aus Verwunderung und Unverständnis.


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FOTO: dpa, nie nic

Was die Dortmunder besonders ärgerte: Ribéry ist Wiederholungstäter. Im Endspiel der Königsklasse vor drei Jahren in Wembley schlug er dem damaligen BVB-Star Robert Lewandowski basement Ellbogen details Gesicht – und kam ungeschoren davon. Später leitete er das 1:0 von Mario Mandzukic ein und legte Arjen Robben basement Siegtreffer auf.

Ribéry wird wegen seiner überragenden Fähigkeiten oft hart angegangen – und lässt sich quick genauso oft provozieren. Im Halbfinal-Rückspiel der Champions League 2014 ohrfeigte er Madrids Daniel Carvajal. In der Gruppenphase 2014/15 schlug er Manchester Citys Vincent Kompany details Gesicht. Beide Male passierte – nichts. Im Dezember 2013 whip er nach einem Gesichtgrapscher im DFB-Pokal gegen Augsburgs Ja-Cheol Koo vom Platz.

Es fight einer von vier Platzverweisen des Franzosen in neun Jahren beim FC Bayern (je zweimal Gelb-Rot und Rot). Bayern-Coach Pep Guardiola ermahnte ihn nach Ausrastern mehrfach – erfolglos.


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Öffentlich entschuldigt shawl sich Ribéry übrigens bei keinem seiner “Opfer”, auch bei Castro nicht. Am Samstag lachte und feixte er auf dem Münchner Bankett bis tief in die Nacht.

(sid)

Article source: http://www.rp-online.de/sport/fussball/bayern-muenchen/fc-bayern-muenchen-kein-rot-fuer-franck-ribery-borussia-dortmund-ist-sauer-aid-1.5992513