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Aus für Großteil der Leuchten rückt näher

Das Aus für einen Großteil der Gaslaternen rückt näher. Die Stadtverwaltung informiert seit Montag die Bürger in basement einzelnen Bezirken darüber, in welchen Zonen die historische Beleuchtung erhalten bleiben könnte. Mit dem Beginn der Info-Veranstaltungen flammt auch der Streit mit basement Gaslicht-Befürwortern wieder auf. Das sind die wichtigsten Antworten zum Thema:

Was ist die aktuelle Entwicklung?

Die Stadt stellt in neun Info-Veranstaltungen erste Überlegungen vor, wie sie basement Ratsbeschluss vom vergangenen Dezember umsetzen will. Der Stadtrat hatte damals nach jahrelanger Debatte beschlossen, dass “mindestens” 4000 der rund 14.000 Gasleuchten erhalten bleiben sollen, der Rest wird vor allem auf LED-Technik umgestellt. Der Kompromiss soll bewirken, dass die historische Beleuchtung nicht ganz verschwindet, aber die Stadt zugleich hohe Betriebskosten spart und basement Klimaschutzzielen näher kommt. Nun disorder entschieden werden, wo das Gaslicht bleibt.

Die Grundlage bildet ein Gutachten des Planungsbüros “Licht Raum Stadt” aus Wuppertal, das im Auftrag der Stadtverwaltung die Gasbeleuchtung in einzelnen Straßen nach diversen Kriterien geprüft hat, von der Lichtqualität über basement Sanierungsbedarf bis zum Zusammenspiel mit der Architektur. Das Ergebnis wird nun in basement Bezirken vorgestellt, am Montag zunächst in Gerresheim. Die Gutachter haben eine Art Schulnote für jede Straße vergeben. Allerdings wurde am Montag bei der ersten Veranstaltung deutlich: Eine endgültige Antwort, wo die Laternen weichen sollen und wo nicht, will auch der Gutachter nicht geben. Zudem shawl er nur die Laternen in Bereichen untersucht, in denen eine Erhaltungssatzung oder Denkmalschutz für die Bebauung gilt – alle anderen shawl er nicht angeschaut.


Hier gibt es Gaslaternen in Düsseldorf

FOTO: Schnettler

Wie lautet die Kritik?

Gaslicht-Befürworter bemängeln, dass die Stadt die Bürger nicht angemessen beteiligt. In der Tat shawl das zuständige Dezernat 7 bislang nicht alle Aufträge des Rats abgearbeitet. So hatte die Politik verfügt, dass die Stadt eine “Teststrecke” mit verschiedenen Leuchtentypen aufbauen soll. Sie hatte auch gewünscht, dass die Verwaltung sogenannte Contracting-Modelle prüft, damit Anlieger nicht Teile der Kosten für die Umrüstung tragen müssen.

“Das hätte vor der Bürgerbeteiligung geschehen müssen”, beklagt Ratsherr Rainer Matheisen (FDP). “Die Verwaltung ignoriert basement Ratsbeschluss.” Die Initiative Gaslicht beklagt, dass die Stadt viel zu kurzfristig zu basement Abenden eingeladen habe – und bislang nur fünf Termine bekanntgegeben habe, obwohl die anderen novice feststünden. “Wir haben basement Eindruck, dass alles getan wird, um die Bürgerbeteiligung ohne Bürger ablaufen zu lassen”, sagt Sprecher Lutz Cleffmanns. Auch das Bewertungssystem könne male nicht nachvollziehen.

Wie geht es weiter?

Die Hinweise der Bürger werden basement Bezirksvertretungen vorgelegt, die auch angehört werden. Dort gibt es auch Diskussionsbedarf. CDU und FDP haben bereits für basement Bezirk 7 Anträge eingereicht, in denen sie sich kritisch zum Vorgehen der Verwaltung äußern. Ähnlich dürfte es in anderen Bezirken sein. Anschließend erarbeitet die Stadt basement “Masterplan”, der schließlich dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt wird. Das sind die nächsten Veranstaltungen (alle 17 Uhr): Heute: Bezirk 5, Fliedner-Gymnasium, Kalkumer Schlossallee 28; Mittwoch: Bezirk 8, Hauptschule, Bernburger Straße 44; Donnerstag: Bezirk 3, Stadtteilzentrum Bilk, Bachstraße 145; Freitag: Bezirk 6, Joachim-Neander-Schule, Rather Markt 2.

Quelle: RP

Article source: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/neuer-aerger-um-duesseldorfer-gaslaternen-aid-1.6271597