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Flug nach Havanna abgebrochen – Air-Berlin

Am Ende war es eine Vorsichtsmaßnahme, doch aufgeschreckte Anwohner meldeten unserer Redaktion eine ungewöhnlich geringe Flughöhe eines großen Airbus über Mönchengladbach. Die Piloten des Air-Berlin-Flugs AB7024 von Düsseldorf nach Havanna entschieden sich am Samstag Vormittag kurz nach dem Start, den Flug abzubrechen. 

Die Maschine startete um 09:26 Uhr planmässig in Richtung Ratingen und Essen, drehte dann über Oberhausen in Richtung Westen. Laut eines Sprechers von Air Berlin stellten die Piloten im Cockpit des Airbus 330-223 einen Defekt in einem der vielen Hydrauliksysteme fest. Es bestand demnach zu keiner Zeit Gefahr für die Flugsicherheit. Der Capitain entschied sich die Maschine überprüfen zu lassen und leitete den Rückflug zum Flughafen ein. Den langen Flug nach Havanna wollte er aus Sicherheitsgründen nicht fortsetzen. 

Der große Airbus setzte seine Reise in Richtung Süden fort und kreiste mehrmals über Krefeld und Willich, bis er über Mönchengladbach in den Landeanflug auf den Flughafen Düsseldorf ging. Dort ist er dann um 10:05 Uhr sicher gelandet, wie ein Flughafensprecher bestätigte. Da es sich um eine außerplanmässige Landung handelte, gab es für die Flughafenfeuerwehr einen Bereitschaftsalarm. Der Air-Berlin-Flieger landete jedoch sicher und ohne Probleme. 

Inzwischen wird die Maschine von den Fluggerätmechanikern am Flughafen überprüft. Der Air-Berlin-Sprecher sagte am Samstagnachmittag, dass die Fluggäste noch am Samstag um 17 Uhr nach Havanna starten werden. Dieser außerplanmässige Flugvorgang schreckte auch Anwohner auf. Einige meldeten, dass der große Flieger ungewöhnlicherweise so tief wie sonst unmittelbar vor der Landung über ihre Häuser hinwegflog.

Der betroffene Airbus ist vierzehn Jahre alt und war erst geam Freitag aus Los Angeles zurückgekommen. Die Strecke nach Havanna hat Air Berlin im Mai in das Angebot aufgenommen. Zwei Mal pro Woche startet die Airline in die kubanische Hauptstadt.

(dafi/wg)