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Japan

Im Atomkraftwerk Fukushima Daini sei die Kühlung eines Abklingbeckens ausgefallen, hieß es. Der Betreiber Tepco erklärte jedoch, man werde das Gerät schnell wieder ans Laufen bekommen. 

Das Becken befindet sich etwa zwölf Kilometer von der Atomruine Fukushima Daiichi entfernt, wo es bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vor fünfeinhalb Jahren zu einem Gau gekommen war.

In der Atomruine selbst habe es keine weiteren Schäden gegeben, hieß es unter Berufung auf Tepco. Auch in dem in der Nachbarprovinz Miyagi gelegenen Atomkraftwerk Onagawa seien keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, hieß es.

Erinnerungen an 2011

Die Region im Nordosten des Landes war am 11. März 2011 von einem heftigen Erdbeben und einem gewaltigen Tsunami heimgesucht worden.
Dabei starben mehr als 18.000 Menschen. Zusammen mit dem Atom-Unfall kam es zur Dreifachkatastrophe.

In einer Petroleum-Anlage in Fukushima brach laut Medienberichten ein Feuer aus, das aber schnell gelöscht werden konnte. Der Betrieb von Hochgeschwindigkeitszügen im Osten des Inselreichs wurde teilweise gestoppt.

Die Regierung in Tokio richtete einen Krisenstab ein. Auch in der rund 300 Kilometer entfernten Hauptstadt des Landes gerieten Häuser ins Wackeln. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von zehn Kilometern unter dem Meer vor der Küste Fukushimas.

Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben betroffenen Länder der Welt. Im Frühjahr war erst der Süden Japans getroffen worden. Dabei hatte es Tote und schwere Schäden gegeben.

Mehr zum Thema Fukushima in unserem Dossier.

(csi/AFP/dpa/AP)

Article source: http://www.rp-online.de/panorama/ausland/schweres-erdbeben-erschuettert-region-fukushima-aid-1.6412391