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Neue Nutzungsbedingungen

Nutzer könnten dadurch in Zukunft mehr auf sie zugeschnittene Werbung in dem sozialen Netzwerk bekommen.

Für WhatsApp ist das ein nicht unerheblicher Schritt, hatte der Kurznachrichtendienst doch versprochen, die Daten seiner rund einer Milliarde Nutzer zu schützen. Diese sollen vorab jedoch eine Möglichkeit bekommen, den Datenaustausch nicht mitmachen zu müssen.


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FOTO: Christoph Schroeter

Ab dem 25. August werden die WhatsApp-Nutzer in der App eine Benachrichtigung über die geänderten Nutzungsbedingungen und die neue Datenschutzrichtlinie erhalten. Die Nutzer haben dann 30 Tage Zeit, um zu entscheiden, ob sie zustimmen und WhatsApp weiterbenutzen möchten.

Bestehende Nutzer sollen wählen können, so WhatsApp, ob ihre Account-Informationen mit Facebook geteilt werden. Neukunden haben die Möglichkeit offenbar nicht.

Unabhängig von einer Zustimmung werden auf jeden Fall einige Informationen mit Facebook geteilt, heißt es in der Mitteilung. Dazu zählen etwa die Telefonnummern, mit denen neue WhatsApp-Accounts erstellt werden, und die Häufigkeit, mit welcher der Dienst genutzt wird. Facebook werde die Telefonnummern nicht an Dritte weitergeben. 


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Von WhatsApp heißt es weiter: “Wir haben im Moment nicht vor, andere, optionale Account-Informationen, die du uns evtl. zur Verfügung stellst, mit Facebook zu teilen, wie z. B. deinen Profilnamen, dein Profilfoto oder deine Statusmeldung.” Der Hinweis “im Moment” zeigt, dass der Datenaustausch zwischen Facebook und WhatsApp künftig durchaus noch intensiviert werden könnte. 

WhatsApp versichert, dass die Inhalte der Chats weiter vertraulich bleiben. Diese seien seit einiger Zeit durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert und könnten nur von den Chatteilnehmern gelesen werden, jedoch weder von WhatsApp noch von Facebook.

Facebook hatte WhatsApp 2014 für rund 21,8 Milliarden Dollar (rund 19,3 Milliarden Euro) gekauft.

Article source: http://www.rp-online.de/digitales/apps/whatsapp-reicht-nutzerdaten-an-facebook-weiter-aid-1.6213286