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Schreckmoment in der Europa League – Alkmaar

Die Szene ereignete sich in der 60. Minute. Der Belgier wurde auf dem Feld behandelt und unter dem Applaus der Zuschauer auf einer Trage vom Platz gebracht. Erst nach einigen Minuten kam er wieder zu sich und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Diagnose: Gehirnerschütterung. Wuytens befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Bis zur Entwarnung mussten seine Mitspieler, Fans und alle anderen Beteiligten einige bange Momente erleben. “Als ich gesehen habe, wie heftig alle reagiert haben, hatte ich wirklich Angst”, beschrieb Alkmaar-Profi Ben Rienstra, der an der Seitenlinie zur Einwechslung bereitstand, die Lage. Einige seiner Mitspieler hockten fassunglos auf dem Rasen, schienen zu beten, während sich die Betreuer um Wuytens kümmerten. “Die Panik war im ganzen Stadion greifbar”, sagte Trainer John van den Brom.

“Ich machte mich bereit zur Einwechslung, aber ich wollte unbedingt wissen, wie es ihm geht. Denn bei allem Respekt, es ist doch nur Fußball”, sagte Rientsa. Die Gesundheit stehe im Vordergrund, betonte er. “Später haben wir dann gehört, dass es Stijn den Umständen entsprechend gut geht.” Wie sein Trainer erklärte, habe Wuytens einen heftigen Schlag vors Kinn bekommen. 

Alkmaar, als Favorit in das Spiel gegangen, kassierte im späteren Verlauf noch den Ausgleich. Die Sorge um ihren Mitspieler dürfte dabei wohl eine Rolle gespielt haben. Der Gegner aus Irland twitterte nach dem Spiel: “Wir alle vom FC Dundalk schicken nach seiner Verletzung unsere besten Wünsche an Stijn Wuytens. Bei seinem Tor hat er unglaublichen Mut bewiesen.”

(areh)