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Vulgäre Äußerungen

Mit Blick auf die obszönen Sprüche hob sie hervor: “Das steht nicht für den Mann, den ich kenne.” Melania Trump versicherte: “Er hat das Herz und den Geist eines Führers.” Bei den Republikanern rückten derweil immer mehr Parteigrößen wegen des Skandals von dem Kandidaten Trump ab.

Senator John McCain, der sich schon früher kritisch zu Trump geäußert hatte, entzog Trump am Samstag ausdrücklich seine Unterstützung. “Cindy und ich werden nicht für Donald Trump stimmen”, gab McCain am Samstag auch für seine Frau bekannt. Trumps Verhalten und zuletzt seine “erniedrigenden Äußerungen über Frauen” machten es unmöglich, ihn zu unterstützen.

Trump hat sich für seine Äußerungen über Frauen, die in einem Video aus dem Jahr 2005 mitgeschnitten wurden, zwar öffentlich entschuldigt. Der Skandal hat den Kandidaten aber massiv unter Druck gesetzt, eine ganze Reihe von Republikanern gingen seither auf Distanz zu ihm.

In den USA wird in vier Wochen gewählt, einen Rückzug als Kandidat schloss Trump jedoch aus. Auf seine Rivalin Hillary Clinton von den Demokraten trifft er in der Nacht zum Montag erneut in einem TV-Duell.

(AFP)