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Zahlreiche Flüge betroffen

Die Gewerkschaft Verdi hat die Kabinenbeschäftigten der Fluggesellschaft Eurowings für den Dienstag in Düsseldorf und Hamburg zum ganztägigen Streik aufgerufen. Am Düsseldorfer Airport sind am Dienstag 94 Flüge der Lufthansa-Tochter geplant. Eurowings hat in der Landeshauptstadt insgesamt 17 Flugzeuge stationiert. Der Flughafen empfiehlt allen betroffenen Passagieren, sich bei der Fluggesellschaft über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Im Internet können Informationen zu Flügen und Buchungen unter eurowings.com abgerufen werden.

In Hamburg stehen 20 Abflüge und 20 Ankünfte von Eurowings-Maschinen auf dem Flugplan, das ist mehr als jeder zehnte Flug. Verdi fordert für die rund 460 Kabinenmitarbeiter von Eurowings eine Anhebung der Gehälter und Funktionszulagen von sieben Prozent, 500 Euro Zulage für die Kabinenleitung und weitere Verbesserungen für die Beschäftigten. Die letzten Verhandlungen am 11. November endeten ergebnislos, ein neuer Termin ist bislang nicht vereinbart worden.

Ungemach auch für Lufthansa-Reisende

Auch auf Fluggäste der Lufthansa kommt abermals Ungemach zu: Die Piloten der Airline haben für morgen zum nächsten Streik aufgerufen. Dann wollen sie den Flugverkehr auf der Lang- und Kurzstrecke der Lufthansa komplett bestreiken, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit ankündigte. Betroffen seien alle Flüge aus Deutschland. Ein Alternativ-Flugplan ist in Arbeit.

Es handelt sich um den 14. Streik in der laufenden Tarifauseinandersetzung. Die Fronten sind nach den Arbeitsniederlegungen und unzähligen Gesprächsrunden vollkommen verhärtet. Dieses Mal geht es ausschließlich um die Tarifgehälter von rund 5400 Piloten der Lufthansa, der Lufthansa Cargo und der Tochtergesellschaft Germanwings. Die Piloten verlangen Tariferhöhungen von 22 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren.

(REU)