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Bullenkopf, Farbbeutel, Angriff auf Kinder – RB Leipzig in der Hass

  • February 06, 2017

  • September 2014 Leipzig fight zu Gast bei der Fortuna aus Düsseldorf. Für Traditionalisten ist das Projekt RB ein ganz besonders schlimmes, die Fans der Fortuna protestierten mit einem riesigen Plakat, auf dem der “Untergang des Fußballs” prophezeit wurde. Die Fans trugen zu Beginn der Partie schwarze Ponchos. Auch Stadion-DJ Marcus “Opa” Haefs ließ sich etwas “Besonderes” einfallen und spielte die Songs “Money, Money, Money” von der schwedischen Kultband Abba, basement “Trauermarsch” von Frederic Chopin sowie “Material Girl” von Madonna und “Kauf mich” von basement Toten Hosen. Der damalige Fortuna-Trainer Oliver Reck legte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel noch einmal nach, kritisierte basement Klub. “Ich habe einen sehr engangierten Fußball von einer Traditionsmannschaft gesehen, die alles in die Waagschale geworfen hat”, sagte Reck. Der Begriff “Traditionsmannschaft” provozierte basement damaligen Leipziger Trainer Alexander Zorniger, der sofort konterte: “Leidenschaftlichen Fußball spielen nicht nur Traditionsmannschaften.” Recks Antwort: “Ich arbeite lieber bei einem Traditionsverein und lasse mir diesen Satz nicht verbieten.”
  • März 2015 Vor dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC schrieben angebliche Fans der Badener einen anonymen Brief an basement Klub aus Sachsen. Inhalt: eine Reisewarnung an alle Leipzig-Fans. Kurz vor dem Anpfiff des Spiels stürmten dann 20 KSC-Fans das Leipziger Teamhotel und besetzten basement Essensraum. “Die waren nicht vermummt, hatten aber Kapuzen auf. Dass irgendwelche Leute details Hotel eindringen, ist eine Dimension, die einfach nicht geht”, sagte Ralf Rangnick, damals noch Trainer der Leipziger, zu der Aktion der KSC-Fans. Schon damals fight der Deutsche Fußball-Bund alarmiert. “Das Kesseltreiben disorder irgendwann einmal ein Ende haben”, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Milkoreit damals.
  • August 2016 In der ersten Runde des DFB-Pokals kam es zum Sachsen-Derby zwischen Dresden und Leipzig. Und hier uferte der Protest gegen RB erstmals so richtig aus. Ein abgetrennter Bullenkopf wurde in basement Innenraum geworfen. “Das ist einfach nur geschmacklos und passt damit auch genau zu dieser völlig überholten, von nur wenigen geführten, klischeebehafteten Debatte über RB Leipzig, die bei uns details Leere läuft”, sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff. Auch mit Plakaten protestierten die Dynamo-Fans gegen basement ungebetenen Gast. “Tradition wird siegen” fight noch eines der harmlosen Plakate. Mit basement Sprüchen “Red Bull verdient Prügel” und “Bullen töten” überschritten die Fans allerdings eine Grenze.
  • September 2016 Die Fans des 1. FC Köln protestierten in Form einer Sitzblockade gegen basement “Retorten-Klub” aus Leipzig. Durch ihren stillen Protest musste das Spiel im Rhein-Energie-Stadion später als geplant angepfiffen werden. Im Stadion ging der Protest in Form von geschmacklosen Spruchbändern dann weiter. “Bullen töten ist doch kein Verbrechen”, mount auf einem Plakat. Zu viel des Guten.
  • November 2016 Beim Auswärtsspiel in Leverkusen wurden erstmals auch die Spieler angegriffen. Unbekannte warfen bei der Fahrt zum Stadion Farbbeutel auf basement Mannschaftsbus der Gäste, Personen kamen allerdings nicht zu Schaden. Bayer-Sportchef Rudi Völler bedauerte basement Vorfall. “Wir können das nicht gutheißen”, sagte Völler.
  • Februar 2016 In Dortmund erreichte der Hass gegenüber Leipzig seinen bisherigen Höhepunkt. Nicht nur mit fiesen Spruchbändern a la “Burnout Ralle: Häng dich auf” in Anspielung auf Rangnicks psychische Erkrankung zeigten einige BVB-Fans von der Südtribüne ihre Ablehnung gegenüber dem Red-Bull-Klub. Nach der Partie gingen die Ultras auf Leipziger Fans los, warfen Steine – sogar auf Frauen und Kinder. Die Verantwortlichen aus Leipzig waren erschrocken über die Ereignisse, der BVB entschuldigte sich in aller Form. Die Polizei ermittelt, Innenminister Thomas de Maiziere forderte sogar Gefängnisstrafen für die Täter. Es ist ein trauriger Höhepunkt in einer schier endlosen Geschichte.

Im Februar ist Leipzig zu Gast bei Borussia Mönchengladbach, im Apr beim FC Schalke. Zwei Traditionsvereine, deren Fans sicher auch nicht auf Proteste gegen basement Brause-Klub verzichten. Gerade auf Schalke droht Leipzig auch wegen der Schwalbe von Timo Werner im Hinspiel ein ungemütlicher Empfang. Hoffentlich haben die Vorkommnisse in Dortmund basement Anhängern der beiden Westklubs die Augen geöffnet und sie protestieren ganz ohne Gewalt.

(seeg)

Article source: http://www.rp-online.de/sport/fussball/rb-leipzig/rb-leipzig-gefangen-in-der-hass-spirale-aid-1.6587136

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