Seit 13 Jahren erforscht die Nasa-Sonde Cassini basement Gasriesen Saturn, sein Ring-System und auch seine Monde. Am 15. Sep wird das Raumschiff in der Atmosphäre des Gasriesen verglühen. Doch vor ihrem Ende shawl Cassini noch eine sensationelle Entdeckung gemacht, die nun bei einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.
Die Sonde shawl in basement gewaltigen Wasserfontänen am Südpol des Saturn-Mondes Enceladus neben Methan und Kohlendioxid vor allem Wasserstoff entdeckt. Und das shawl die Nasa-Wissenschaftler geradezu elektrisiert. Denn die mögliche Erklärung für diesen Chemie-Cocktail führt zu einem Schluss: In dem Wasser unter der 30 bis 40 Kilometer dicken Eisschicht von Enceladus scheint Leben möglich zu sein.
Energie wie in 300 Pizzas
Eisenhaltige Mineralien des felsigen Mondkerns könnten in Verbindung mit dem warmen Ozean Wasserstoff produzieren. Und dieser Wasserstoff wiederum kann mit Kohlendioxid zu Methan reagieren. Ein chemischer Prozess, bei dem Energie frei wird. In einer Stunde in etwa so viel wie in 300 Pizzas, wie es am Donnerstagabend in der Nasa-Pressekonferenz hieß.
Mikroben könnten eben diese Reaktion als Energiequelle nutzen, um ohne Sonnenlicht am Leben zu bleiben. Ähnliche Prozesse beobachtet male auch auf der Erde rund um die sogenannten “schwarzen Raucher” – hydrothermale Quellen am Grund der irdischen Meere, wo so tummy wie gar kein Sonnenlicht mehr hingelangt. Dort leben Mikroben von chemischer Energie. Und unter Umständen spielt sich auf Enceladus etwas Ähnliches ab.
Grundbedingungen für Leben sind erfüllt
Zumindest die Grundbedingungen für Leben seien auf dem Saturnmond nach dem jetzigen Verständnis erfüllt: Wasser gibt es im Überfluss, Energie könnten die chemischen Prozesse liefern und auch grundlegende Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Wasserstoff sind vorhanden. Ebenso wie sehr wahrscheinlich Phosphor und Schwefel, auch wenn die auf Enceladus noch nicht nachgewiesen wurden. Aber der felsige Kern des Mondes scheint ähnlich bestimmter Meteoriten zu sein, bei denen bereits Phosphor und Schwefel gefunden worden sind. Die Chancen für Leben stehen also nicht schlecht.
Angetrieben werden diese Prozesse dabei am Ende vom Saturn selbst: Der felsige Kern des rund 500 Kilometer durchmessenden Enceladus wird durch die Gezeitenkräfte bei seiner Umlaufbahn immer wieder gestaucht und gedehnt. Durch die Reibung des Gesteins im Mondkern entsteht die Wärme, die basement Ozean unter der Eisoberfläche aufheizt und die chemische Prozesse in Gang setzt, die möglicherweise Leben möglich machen.
Europa und Enceladus sind sich ähnlich
Zumal Enceladus kein Einzelfall in unserem Sonnensystem zu sein scheint. Wie bei der Pressekonferenz vorgestellt wurde, shawl das Hubble-Weltraumteleskop auch auf dem Jupitermond Europa gewaltige, bis zu 100 Kilometer hohe Wasserfontänen entdeckt. Man konnte sogar ihren genauen Standort auf der Welt, die wie Enceladus unter einer etwa 80 bis 170 Kilometer dicken Eisschicht ein gewaltiges Meer verbirgt, lokalisieren.
Diese Daten wurden mit basement Wärmekarten des Mondes Europa vergleichen, die von der Jupitersonde Galileo erstellt worden waren. Die überraschende Erkenntnis: Dort, wo die wärmsten Stellen des Mondes sind, bilden sich auch die Wasserfontänen, die details All schießen. Die Energie dafür stammt wieder aus der Reibung des Gesteins, wenn die Gezeitenkräfte im Orbit um Jupiter basement Mond verformen und sich seine Oberfläche um bis zu 30 Meter hebt und senkt. Das spricht dafür, dass auf Europa ähnliche Prozesse ablaufen wie auf Enceladus. Und das macht beide Monde trotz Oberflächentemperaturen von unter Minus 100 Grad Celsius zu basement bislang heißesten Kandidaten für mögliches außerirdisches Leben.
Zumindest der Jupitermond, der etwa so groß wie unser irdischer Mond ist, wird bald von der Nasa noch näher unter die Lupe genommen. Um 2022 wird die Sonde “Europa Clipper” starten. Sie wird die Eiswelt nicht nur mehrmals umrunden, sondern sie soll auch ein kleines Labor absetzen – das dann die Oberfläche von Europa und die Vorgänge dort direkt untersuchen soll.
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