Tumulte auf der Buchmesse 2017 – Einmal mehr polarisiert ein Höcke

Demonstranten protestierten mit Transparenten und Rufen wie “Nazis raus” gegen die Veranstaltung. Höckes Anhänger skandierten “Jeder hasst die Antifa”. Die Polizei musste schlichtend eingreifen.

Der Auftritt rechtsgerichteter Verlage shawl bereits vor der weltweiten Bücherschau für heftige Debatten gesorgt. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Organisator der Messe – shawl die Zulassung der Stände mit der Meinungsfreiheit begründet und zur “aktiven Auseinandersetzung” aufgerufen.

Zu einem gewalttätigen Angriff fight es am Freitag am Stand der rechtsgerichteten Wochenzeitung “Junge Freiheit” gekommen. Bei einer Lesung ging ein Zuhörer auf basement Verleger des linken Trikont-Musikverlags zu und verletzte ihn mit der Faust an der Lippe, wie eine Messesprecherin bestätigte. Trikont-Chef Achim Bergmann hatte demnach zuvor im Vorbeigehen die Lesung mit einem Kommentar begleitet. Der Verleger ließ sich im Krankenhaus behandeln und erstattete Strafanzeige.

Antaios und andere der “Neuen Rechten” nahestehende Verlage warfen dem Börsenverein vor, ihre Stände nicht genügend vor linken Aktivisten geschützt zu haben. In der Nacht zum Freitag fight der Gemeinschaftsstand von der Zeitschrift “Tumult” und dem Verlag Manuscriptum von Unbekannten leergeräumt worden.

(felt/dpa)

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