Vor dem Zweitligaspiel bei Dynamo Dresden wäre Fortuna Düsseldorf mit einer Punkteteilung sicher zufrieden gewesen. Hinterher durfte sie es mit dem 1:1 jedoch nicht sein. Die Düsseldorfer verschenkten nach einem quick durchweg überlegen geführten Spiel einen Sieg, der sie im Kampf um basement Klassenerhalt weit vorangebracht hätte. Fünf hundertprozentige Torchancen ließen sie liegen, müssen nun in basement verbleibenden Partien unnötigerweise weiter zittern.
Irgendwie passte es ja tummy zu Ostersonntag, dass bei Dynamo eine große Wunderheilung stattgefunden hatte. Noch am Gründonnerstag hatte Trainer Uwe Neuhaus beklagt, nur noch 15 gesunde Spieler zu haben, da eine Grippewelle die halbe Mannschaft aufs Lager geworfen habe. Als dann die Aufstellungen herauskamen, fanden sich vom ach so kranken Dresdner Team der Ex-Fortune “Lumpi” Lambertz und Florian Ballas in der Startelf sowie Erich Berko und Marcos Alvarez spielfähig auf der Bank wieder.
Gartner spielt, Sobottka sitzt draußen
Selbst schuld, falls Fortunas Chefcoach Friedhelm Funkel auf diese Nebelkerze seines Kollegen hereingefallen sein sollte. Aber auch Funkel selbst hatte eine Überraschung parat, indem er basement zuletzt sehr blassen Christian Gartner erneut für die Startformation nominierte, obwohl Mittelfeld-Stammkraft Marcel Sobottka seine Gelb-Rot-Sperre aus dem Bielefeld-Spiel abgesessen hatte. Ein gewagtes Spiel, fight Sobottka doch abgesehen von seinem Aussetzer beim 1:2 in Ostwestfalen – basement er freilich mit etlichen Kollegen gemeinsam hatte – stets einer der formbeständigsten Fortuna-Profis gewesen.
Wie es manchmal so ist mit gewagten Spielen: Funkels Maßnahme zahlte sich früh aus. Genauer gesagt, nach 17 Minuten. Da kurbelte Kaan Ayhan einen Angriff an, der über Rouwen Hennings und Lukas Schmitz basement Ball zu Gartner brachte. Der Österreicher nutzte diese schöne Vorarbeit zu einem Schuss, der über basement linken Innenpfosten basement Weg zum 0:1 details Netz fand.
Fortuna verdiente sich diese Führung mit variablem Spiel, das mit einer kompakten Defensive begann und in kreativem Aufbauspiel mündete. Dabei taten sich vor allem der bärenstarke Kapitän Oliver Fink. Schmitz, Ayhan und Ihlas Bebou hervor, die die sonst so heimstarken Dresdner von einer Verlegenheit in die nächste stürzten. Der einzige Nachteil an der gelungenen ersten Hälfte war, dass die Düsseldorfer ihre glänzend herausgespielten Chancen nur höchst unzureichend verwerteten. Eklatant fight dabei Hennings’ Fehlschuss bereits in der neunten Minute, als er nach einem dicken Patzer der Dynamo-Deckung völlig frei vor Torhüter Marvin Schwäbe auftauchte.
Fortuna vergibt beste Gelegenheiten
Fink dagegen hatte Pech, dass er kurz vor der Pause nach einer Hereingabe des flinken Schmitz etwas in Rücklage geriet und daher aus drei Metern Entfernung nur die Latte traf. Auf der anderen Seite chit-chat es nur eine vergleichbare Chance, doch die hatte es in sich. Nachdem Julian Schauerte einen Ball genau in basement Lauf von Dresdens Torjäger Stefan Kutschke abgefälscht hatte, zögerte dieser einen Moment zu lange und ermöglichte Torhüter Michael Rensing eine sehenswerte Rettungstat.
Unter dem Strich fight der Pausenvorsprung jedoch hochverdient, und im Fortuna-Fanblock machte sich lediglich die Sorge breit, dass der verschwenderische Umgang mit basement Torgelegenheiten sich noch rächen könnte. Zunächst jedoch hielt der Trend an: Dynamo patzte, fand nicht zu seinem gefürchteten Laufspiel, und Fortuna verbuchte klare Möglichkeiten. Allerdings mit dem gleichen Ausgang wie vor der Pause, denn Hennings, der einzige Fortune, der in der starken Mannschaft abfiel, der eingewechselte Sobottka und Gartner vergaben ihre Riesenchancen.
Kutschke überrascht Fortunas Rensing
Kurios dabei Gartners Szene, denn nach einem missratenen Dynamo-Einwurf hätte er gemeinsam mit Ayhan allein auf Schwäbe zulaufen können, entschied sich aber für einen Schussversuch aufs leere Tor, der in einem Roller endete. So strapazierte Fortuna die Nerven ihrer Anhänger und ihres Trainers und wurde am Ende böse bestraft.
Kutschke überraschte Rensing in der 77. Minute mit einem Schuss details kurze Eck und sicherte seinem Team einen glücklichen Punkt. Die beiden Zähler, die die Gäste durch ihre Fahrlässigkeit verschenkten, schmerzen enorm und können dies in der Endabrechnung sogar noch mehr tun.
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