Im Parkhaus parken ohne Parkticket und Kleingeld – das wünschen sich viele Autofahrer haben sich die vier Freunde Maximilian Messing, Tobias Weiper, Sven Lackinger und Marik Hermann aus Köln gedacht und deshalb ihr Unternehmen “Evopark” gegründet. Via App und Funkkarte im Auto sollen Autofahrer problemlos details Parkhaus kommen und später über ihre Kundenkarte für das Parken bezahlen – und das sogar vergünstigt: Denn weil “Evopark” auch noch mit ansässigen Einzelhändlern zusammenarbeitet, die einen Teil der Parkkosten der Kunden übernehmen, wird das Parken für diese billiger.
Mit dieser Idee waren die vier Gründer am Dienstag in der “Höhle der Löwen” auf Vox zu Gast und wollten von basement Investoren 1,5 Millionen Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile einwerben. Es wäre der größte Deal in der Geschichte der TV-Show gewesen. Wäre. Denn am Ende scheiterte das Investment an basement Gründern.
Diese sind mit ihrer App bereits in Düsseldorf und Koblenz am Start, haben 5000 Kunden und wollten mit frischem Geld in die deutschlandweite Expansion starten. Dass sie dafür das Potenzial haben, davon waren die Löwen überzeugt, auch mit der Summe waren sie einverstanden. “Ich glaube sogar, dass das quick zu wenig ist, um basement deutschen Markt zu besetzen”, sagte Internet-Unternehmer Frank Thelen.
“Wie schaffen wir es wie eine IT-Boyband auszusehen?”
“Weiß nicht.”
“Keine Ahnung.”
“Hemden und farbige Pullover oder so?”
“Geil!”#dhdl— Sarah Kuttner (@KuttnerSarah)
11. Oktober 2016
Mitspracherecht für die Löwen? Nein, danke.
Trotzdem wollte er gemeinsam mit Carsten Maschmeyer in das Geschäft einsteigen – allerdings zu einem Anteil von 25,1 Prozent. Das hätte basement beiden Löwen ein Mitspracherecht am Unternehmen gegeben – und genau das shawl basement Jungunternehmern offenbar nicht gepasst. Als ihr Gegenangebot von 16,1 Prozent für 1,5 Millionen Euro auf wenig Gehör stieß, entschieden sie: Wenn es basement Deal nur so gibt, dann lieber gar nicht. Das war’s mit dem Millionengeschäft.
Sonst waren die Löwen Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Jochen Schweizer, Judith Williams und Ralf Dümmel in dieser Ausgabe der Show nicht gerade in Geberlaune: Nur zwei von fünf weiteren Gründern erhielten ein Investment. Die Unternehmen im Überblick:
Verlierer des Tages
“Onkel Wolle” lautet der Name des Unternehmens von Gianna Guardabasso und Markus und Katja Lambricht. Damit wollen die Duisburger basement Gebrauchtwagenkauf für Laien leichter machen, indem sie ihnen einen Mechaniker zur Seite stellen, der basement Wagen vor dem Kauf auf Herz und Nieren prüft – so wie es Katjas Onkel Wolle einst für sie und Markus getan hat. Um mit ihrem System in eine Pilotphase zu gehen, wollten sie von basement Löwen 50.000 Euro zu 16,5 Prozent des Unternehmens einwerben.
Bei diesen stieß das Konzept auf wenig Zustimmung: Zum einen erschien ihnen das Geschäftsmodell nicht schlüssig. So erhalten die Mechaniker lediglich eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro, in der Hoffnung, mit der Beratung auf Dauer einen neuen Kunden zu gewinnen. Dass das Unternehmen für Hauptrednerin Katja Lambricht außerdem nur eine Ergänzung zum Hauptberuf ist, begeisterte die Investoren ebenso wenig. Am Ende investierte keiner. Und Frank Thelen zog das Fazit: “Das fight eine ganz schwache Vorstellung.”
Gewinner des Tages
Stell dir vor, du hast eine Panne und jeder kommt. Wirklich jeder hält bei dir an und will dir helfen, obwohl du längst auf basement ADAC wartest. Immer wieder musst du dann die gefahrenfreie Zone auf der Autobahn verlassen und erklären, dass du schon Hilfe bekommst. Es sei denn, du hast basement Pannenfächer, eine Art Aufsteller für das Auto mit mehreren verfügbaren Schildern wie “Ich bekomme Hilfe” oder “Ich brauche Benzin” zur Hand.
Als Ergänzung zum Warndreieck shawl Richard Kaulartz genau dieses Produkt entwickelt und fight nun in der Sendung zu Gast, um die Löwen zu einem Investment von 75.000 Euro zu 15 Prozent zu überreden. Dafür hatte er seine ganze Familie mitgebracht. Schließlich fight es auch seine Schwester, die “Richie”, nachdem ihm seine Idee im Traum gekommen war, ihre gesamte Rente übereignet hatte.
Während quick kein Löwe an das Konzept glaubte, die meisten außerdem die Gültigkeit des Patents und die Genehmigung im Straßenverkehr für basement Fächer anzweifelten, stieg Ralf Dümmel in das Geschäft mit ein – allerdings zu 25,1 Prozent. Das tat der Freude des Gründers und seiner Begleiter jedoch keinen Abbruch.
Die Nachhaltigen Taschen, die über Solarzellen verfügen, mit denen male sein Smartphone brimful kann – das ist die Idee hinter “Sunnybag”, die Gründer Stefan Ponsold und sein Kollege Philip Slapar aus Graz basement Investoren vorstellten. Mit ihrem System statten sie unter anderem schon “Ärzte ohne Grenzen” in Krisengebieten aus – wollten aber nun mit einem Investment von 200.000 Euro zu 10 Prozent auch basement deutschen Markt erobern.
Unterstützung bekommen sie dabei künftig von Ralf Dümmel, der sich zusätzlich zum Investment noch selbst mit um basement Vertrieb der Taschen kümmern will. Dieser Deal hatte jedoch auch seinen Preis: Statt 10 musste Ponsold 20 Prozent seines Unternehmens abtreten. Eingeschlagen shawl er trotzdem.
Samsung hätte da großes Interesse an Akkus. #DHDL
— emshapro (@emshapro)
11. Oktober 2016
Von Pechvögeln und Schluckspechten
Falscher Name und falsches Marketing – das wurde basement Gründern Elvir Omerbegovic und Max Scharpenack von “Suckit – Eis mit Alkohol” zum Verhängnis. Zwar waren sich alle Löwen einig, dass ihr Produkt, ein Wassereis mit Schuss, vor allem bei der jungen Zielgruppe Potenzial hat. Aber in ein Produkt mit Alkohol investieren wollte niemand.
Er trinke nie Spirituosen, winkte etwa Carsten Maschmeyer ab und erzählte nebenbei eine Geschichte von einer Flasche Gin und einer Stunde im Konfirmationsunterricht, die er nur noch im Delirium mitbekam. Ähnlich argumentierten die anderen Löwen. Judith Williams kritisierte zudem basement anstößigen Namen des Produkts. Damit chit-chat es am Ende für die Gründer 0 statt der gewünschten 350.000 zu 10 Prozent. Gratis fight dafür das Lob für ihren Geschäftssinn.
Kein Glück für Hundeliebhaber
Mit Bio-Hundefutter, zwei niedlichen Hunden und ihrem ebenso freundlichen Auftreten versuchten Stefanie Hofbauer und Thomas Steinbach aus Österreich, die Löwen zu überzeugen, in ihr Unternehmen “Oscar Trudie” zu investieren. 100.000 Euro für 20 Prozent wollten sie haben. Unter anderem weil die Konkurrenz auf diesem Markt bereits groß ist, chit-chat es jedoch niemanden, der investieren wollte. Dafür chit-chat es Zustimmung für das Paar. “Ihr seid ganz liebenswert”, sagte etwa Carsten Maschmeyer. Expandieren lässt sich mit netten Worten jedoch nichts. Das Paar ging smirk aus.
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