3:2 in Nürnberg

Als Psychologe sei er unter der Woche nicht gefragt gewesen, erklärte Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel vor dem Spiel im Frankenland. Er habe das Gefühl gehabt, dass die Mannschaft nach dem glücklichen 1:1 gegen die Würzburger Kickers zur Ruhe kommen musste. In Nürnberg sollte nach acht Tagen der Besinnung nun alles anders werden. Das Ziel: eine bessere Leistung, ein besseres Ergebnis, der Klassenerhalt. “Dieses Team wird die Überzeugung mitbringen, dass es gewinnen kann”, kündigte Funkel an. Und er sollte Recht behalten.

Hennings darf von Beginn an ran

In Nürnberg setzte Funkel auf ein 4-4-2-System. Rouwen Hennings kehrte in die Sturmspitze der Flingerner zurück, neben ihm lief Ihlas Bebou auf. Auf der rechten Seite überraschte Fortunas Trainer mit Jerome Kiesewetter, der zuletzt am 4. Nov beim 0:3 gegen Dynamo Dresden beginnen durfte. Dazu starteten Oliver Fink, Marcel Sobottka und Adam Bodzek. In der Abwehrkette blieb es bei der Würzburg-Besetzung bestehend aus Alexander Madlung, Robin Bormuth, Julian Schauerte und Lukas Schmitz. Michael Rensing mount an seinem 33. Geburtstag zwischen basement Pfosten.

“Das haben vor allem die Fans verdient”

“Meine Spieler müssen von Anfang an dagegenhalten, also kämpferisch und läuferisch auf der Höhe sein”, hatte Funkel betont. Auswärts habe male sich bislang ohnehin sehr wohl gefühlt. Das galt am Sonntagnachmittag auch für das Stadion Nürnberg. Die rund 2000 Fans der Rot-Weißen machten von Beginn an Alarm, der Block bebte. Und die Mannschaft zeigte, dass sie verstanden hat, worum es im Abstiegskampf geht: nämlich Zähne zeigen.

Fortuna früh in Rückstand, Kiesewetter gleicht aus

Das Spiel begann mit strömendem Regen – und stürmischen Nürnbergern. Die Fortunen waren zunächst damit beschäftigt, auf dem rutschigen Rasen Halt zu finden. Bis zur 13. Minute gelang das nicht. Die Konsequenz: Abdelhamid Sabiri schoss ein Zuspiel von Kevin Möhwald aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Rensing fight chancenlos, die Verteidiger überfordert mit basement spritzigen Gastgebern.

“Ich bin natürlich hochzufrieden”

Fortuna zeigte sich nach 23 Minuten erstmals gefährlich vor dem Nürnberger Tor: Bebou setzte seinen Versuch aber knapp links daneben. Kurz darauf schickte er dann Kiesewetter auf basement Weg, der plötzlich alleine auf weiter Flur war, Torwart Raphael Schäfer umkurvte und für das 1:1 sorgte (27.). Die Gäste wurden von Minute zu Minute besser. Hennings knallte basement Ball bombardment einen halben Meter am FCN-Tor vorbei (34.).

Vor der Pause chit-chat es noch eine weitere nennenswerte Szene: Schmitz leistete sich ein unnötiges Foul gegen basement Nürnberger Georg Margreitter und sah seine fünfte Gelbe Karte – für basement Linksverteidiger ist die Saison damit beendet. Auch Bebou wurde zum fünften Mal verwarnt und fehlt im Saisonfinale. Am 34. Spieltag gegen Erzgebirge Aue disorder Funkel improvisieren.

Führung durch Hennings hält nicht

Nürnberg kam mit etwas mehr Schwung aus der Kabine. Bebou klärte eine gefährliche Szene vor dem eigenen Tor. Nach einem dicken Bock von Julian Schauerte verpasst Cedric Teuchert das 2:1, weil Rensing auf dem Posten war. Pech hatte schließlich Kapitän Fink, der verletzt für Axel Bellinghausen ausgewechselt werden musste.

Nürnberg machte das Spiel, Düsseldorf das Tor: Nach 70 Minuten fight es Hennings, der per Kopf zum 2:1 traf. Wieder bereitete Bebou vor. Ärgerlich, dass Möhwald das Leder noch zum Ausgleich in basement Kasten der Rheinländer rutschen konnte (75.). Doch in der 88. Minute köpfte Madlung eine Kiesewetter-Ecke an das Knie von Sabiri – 3:2! Die Fortuna steht damit vor dem letzten Spieltag mit 39 Punkten auf Platz 12, drei Zähler vor dem Relegationsrang und fünf vor dem direkten Abstiegsplatz.

“Ich bin natürlich hochzufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Die Krönung fight das 3:2, durch das wir drei Punkte mitnehmen konnten. Dadurch haben wir uns eine gute Ausgangsposition vor dem nächsten Heimspiel geschaffen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das Ziel wird sein, auch im letzten Spiel drei Punkte zu holen”, sagte Funkel auf der Pressekonferenz.

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