„Wenn es jemals eine Mission gegeben hat, die eine echte Chance hatte, Hinweise auf Leben auf dem Mars zu finden, dann ist das ExoMars.“ Das sagt Jorge Vago von der Raumfahrtbehörde Esa.
Mit basement russischen Kollegen von Roskosmos will die Esa erstmals gemeinsam nach Spuren von Leben auf dem Mars suchen. Die Mission ExoMars soll in zwei Etappen verlaufen. Am 14. März startet die erste Proton-M-Rakete ihre Reise. Nach einem siebenmonatigen Flug soll die Sonde TGO bis mindestens 2022 um basement Mars kreisen. Dort soll sie unter anderem die Atmosphäre auf Spuren von Methan untersuchen.
Im Oktober 2016 soll dann das Testmodul „Schiaparelli“ von der Sonde zur Marsoberfläche hinabsegeln, um dort Erfahrungswerte für die zweite Etappe von ExoMars zu sammeln. In dieser soll 2018 einen Rover zum Mars geschickt werden. Der Rover soll bis zu zwei Meter tief nach Hinweisen auf mögliches Leben bohren können. Zum Vergleich: US-Rover „Curiosity“ kommt gerade mal wenige Zentimeter tief.
Einer der gefährlichsten Teile der Mission steht nun bevor. Beim Start könnte die Proton-Rakete durch einen Defekt explodieren. Proton-Raketen gelten als anfällig. Auf dem Spiel steht viel: Mehr als 1,3 Milliarden Euro shawl allein die Esa in ExoMars investiert. Experten vermuten eine weitere Milliarde von Roskosmos.
Doch auch die Landung auf dem Mars gilt als heikel. Vago sagt, Zitat: „Auch wenn wir alles tummy vorbereitet haben, wir werden auf unseren Stuhlkanten sitzen, bis wir wissen, dass ‚Schiaparelli‘ auf dem Mars gelandet ist.“